
Straßentransport
• Transport des Leichnams nach Russland und in die GUS:

Unabhängig von der Transportart (Flugzeug, Straßentransport) ist die Lieferung von Fracht 200 eine sehr verantwortungsvolle, dokumentarisch und organisatorisch anspruchsvolle Aufgabe.
Dieser Vorgang erfordert die Einhaltung bestimmter Bedingungen (Aufbewahrung, Transport des Leichnams) und beinhaltet die Ausstellung zahlreicher Genehmigungsdokumente für den Transport der Fracht.
Österreich ist ein Land im Herzen Europas mit einer außergewöhnlichen internationalen Präsenz. Wien, die Bundeshauptstadt mit rund zwei Millionen Einwohnern, beherbergt einen der vier offiziellen Sitze der Vereinten Nationen sowie die Hauptquartiere der IAEA, OPEC und OSZE — was zur Ansiedlung einer vielfältigen russischsprachigen Gemeinschaft geführt hat: Diplomatinnen und Diplomaten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter internationaler Organisationen, Geschäftsleute, Studentinnen und Studenten der Universität Wien sowie Musikerinnen und Musiker. Russischsprachige Gemeinschaften leben vorwiegend in den Wiener Bezirken Brigittenau und Favoriten. Graz, die zweitgrößte Stadt Österreichs mit rund 290.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, ist ein bedeutendes Universitäts- und Wirtschaftszentrum; Linz ist der industrielle Mittelpunkt Oberösterreichs an der Donau; Salzburg zieht Touristinnen, Touristen und Musikstudierende aus aller Welt an; Innsbruck ist das Zentrum des alpinen Wintersports. Die Entfernung von Wien nach Minsk beträgt rund 1.350 km — ein Flug dauert etwa zwei Stunden. Wenn Sie den Verlust eines Angehörigen in Österreich beklagen, kontaktieren Sie uns bitte umgehend, zu jeder Tages- und Nachtzeit: +375 29 314-59-59.
Das österreichische Verfahren zur Beurkundung und Überführung Verstorbener ins Ausland ist klar geregelt, erfordert jedoch eine sorgfältige Einhaltung der vorgeschriebenen Schritte. Der erste Schritt ist die Ausstellung der «Todesbescheinigung» durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt. Auf dieser Grundlage wird der Sterbefall beim zuständigen «Standesamt» des Sterbeorts beurkundet und die offizielle «Sterbeurkunde» ausgestellt. Für den Transport ins Ausland ist zusätzlich ein «Leichenpass» erforderlich, der von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde ausgestellt wird. Beim internationalen Lufttransport schreibt das österreichische Recht außerdem eine Einbalsamierung vor, die durch ein «Einbalsamierungszertifikat» nachzuweisen ist; der oder die Verstorbene muss in einem hermetisch verschlossenen Zinksarg untergebracht werden, der von einem lizenzierten «Bestattungsinstitut» in eine Holzkiste eingesetzt wird. Österreich ist Vertragsstaat des Haager Übereinkommens, sodass amtliche Dokumente mit einer Apostille versehen werden. Alle Unterlagen werden ins Russische übersetzt. Die Botschaft der Republik Belarus in Wien (Hüttelbergstraße 6, 1140 Wien) nimmt die konsularische Beglaubigung vor. Wir übernehmen die vollständige Koordination aller Dokumente — von der Sterbeurkunde bis zur Abnahme durch den belarussischen Zoll.
Der Hauptweg für eine Überführung führt über den Luftweg. Vom Flughafen Wien-Schwechat (VIE) bestehen zuverlässige Verbindungen nach Minsk (MSQ) über Warschau mit LOT Polish Airlines sowie direkte oder codeshare-Flüge von Austrian Airlines und Belavia. Von Graz (GRZ) und Salzburg (SZG) sind Umsteigeverbindungen über Wien oder München mit Weiterflug nach Minsk möglich — die Gesamtreisezeit beträgt in der Regel fünf bis acht Stunden. Vom Flughafen Innsbruck (INN) werden Routen über Wien oder Zürich genutzt. In Ausnahmefällen steht auch eine Straßenroute über die Slowakei und Polen zur Verfügung: rund 1.600 km, Fahrzeit etwa 18 Stunden. Die sterblichen Überreste werden in einem versiegelten Zinksarg innerhalb einer beschrifteten Holzummantelung transportiert, die den Anforderungen der ICAO und IATA entspricht. Das Luftfrachtdokument (Air Waybill) wird mit dem vorgeschriebenen Sonderfrachtcode ausgestellt. Liegen alle Genehmigungen und Dokumente vor, beträgt die Überführungszeit von Wien nach Minsk in der Regel zwei bis vier Tage.
Der Zeitunterschied zwischen Wien und Minsk ist gering: Österreich befindet sich im Winter auf UTC+1, im Sommer auf UTC+2; Belarus ist das ganze Jahr auf UTC+3 — der Unterschied beträgt also lediglich eine bis zwei Stunden. Unser Team ist rund um die Uhr erreichbar, an jedem Tag des Jahres. Die Koordination erfolgt auf Russisch, Belarussisch, Englisch und Deutsch. Österreich ist traditionell ein katholisch geprägtes Land; in Wien sind zudem mehrere orthodoxe Kirchengemeinden aktiv — russisch-orthodox, serbisch-orthodox und rumänisch-orthodox — sodass bei Wunsch der Familie eine Einsegnung vor der Überführung in Wien organisiert werden kann. Wir arbeiten eng mit österreichischen Bestattungsinstituten zusammen und sind mit den Abläufen bei den Standesämtern und dem konsularischen Beglaubigungsverfahren in der Botschaft von Belarus vertraut. Wenn die oder der Verstorbene über eine internationale Reise- oder Expatriate-Krankenversicherung verfügte, helfen wir bei der Geltendmachung des Versicherungsanspruchs. Die Botschaft der Russischen Föderation in Wien befindet sich in der Reisnerstraße 45–47, 1030 Wien.
Wir wissen, dass der Verlust eines Angehörigen im Ausland eine außerordentlich belastende Situation ist — verstärkt durch Sprachbarrieren, fremde Behördenstrukturen und die Notwendigkeit, in kürzester Zeit viele weitreichende Entscheidungen zu treffen. Die Kosten einer Überführung aus Österreich werden individuell berechnet und hängen vom Abflughafen (VIE, GRZ, SZG oder INN), der Flugroute und Fluggesellschaft, dem Gewicht und den Maßen des Sarges sowie dem Umfang der konsularischen, Übersetzungs- und Notarleistungen ab. Alle Kostenbestandteile werden in einem schriftlichen Vertrag zu einem Festpreis festgehalten — vor Beginn jeglicher Tätigkeit und ohne versteckte Gebühren. Die erste Beratung ist für Sie vollständig kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns jederzeit an: +375 29 314-59-59 (auch per WhatsApp, Viber und Telegram unter derselben Nummer). Sie können uns auch unter info@repatriation.by schreiben. Seit 2009 begleiten wir Familien bei internationalen Überführungen von allen Kontinenten der Welt — mit Erfahrung, Sorgfalt und dem Respekt, den Ihre Angehörigen verdienen.
Erforderlich sind: die «Sterbeurkunde» vom Standesamt, der «Leichenpass» der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, ein «Einbalsamierungszertifikat» sowie die schriftliche Bestätigung des Bestattungsinstituts über die Unterbringung im Zinksarg. Alle amtlichen Dokumente erhalten eine Apostille (Österreich ist Vertragsstaat des Haager Übereinkommens) und werden von einer beeidigten Übersetzerin bzw. einem beeidigten Übersetzer ins Russische übertragen. Die Botschaft von Belarus in Wien nimmt die konsularische Beglaubigung vor. Wir organisieren das gesamte Dokumentenpaket für Sie.
Ja. Das österreichische Recht sowie die internationalen Vorschriften von ICAO und IATA verlangen, dass die sterblichen Überreste in einem hermetisch verschlossenen Zinksarg transportiert werden, der in eine Holzummantelung eingesetzt ist. Auch die Einbalsamierung ist beim internationalen Lufttransport verpflichtend. Alle Vorbereitungsarbeiten werden von einem lizenzierten österreichischen Bestattungsinstitut durchgeführt. Wir koordinieren den gesamten Prozess direkt mit dem Bestatter — die Familie muss sich um keine technischen Details kümmern.
Bei einem Routinefall ohne rechtsmedizinische Untersuchung dauert der gesamte Prozess vom ersten Kontakt bis zur Ankunft in Minsk in der Regel drei bis sechs Tage. Der Flug von Wien (VIE) nach Minsk (MSQ) über Warschau beträgt inklusive Umstieg rund fünf bis sieben Stunden. Falls eine Obduktion oder erweiterte Behördenverfahren erforderlich sind, kann sich der Zeitrahmen verlängern. Unser Koordinator bearbeitet alle Vorgänge gleichzeitig, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.
Die Kosten werden für jeden Fall individuell berechnet und hängen vom Abflughafen (VIE, GRZ, SZG oder INN), der Flugroute und Fluggesellschaft, dem Gewicht und den Abmessungen des Sarges sowie dem Umfang der konsularischen, Übersetzungs- und Notarleistungen ab. Alle Kosten werden schriftlich in einem Festpreisvertrag vor Beginn der Tätigkeit festgehalten — keine versteckten Gebühren. Falls eine Reiseversicherung besteht, helfen wir bei der Abwicklung des Versicherungsanspruchs. Kostenlose Erstberatung: +375 29 314-59-59.
Unser Dienst ist 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr erreichbar — auch an österreichischen Feiertagen. Der Zeitunterschied zwischen Wien und Minsk beträgt lediglich ein bis zwei Stunden, doch unser Bereitschaftskoordinator nimmt Anrufe zu jeder Uhrzeit entgegen. Rufen Sie direkt an: +375 29 314-59-59, oder senden Sie eine Nachricht per WhatsApp, Viber oder Telegram unter derselben Nummer. Sie können uns auch unter info@repatriation.by erreichen — wir antworten auch nachts innerhalb weniger Minuten. In einer Notlage müssen Sie nicht auf die Geschäftszeiten warten.