
Straßentransport
• Transport des Leichnams nach Russland und in die GUS:

Unabhängig von der Transportart (Flugzeug, Straßentransport) ist die Lieferung von Fracht 200 eine sehr verantwortungsvolle, dokumentarisch und organisatorisch anspruchsvolle Aufgabe.
Dieser Vorgang erfordert die Einhaltung bestimmter Bedingungen (Aufbewahrung, Transport des Leichnams) und beinhaltet die Ausstellung zahlreicher Genehmigungsdokumente für den Transport der Fracht.
Familien in Belarus stehen manchmal vor der Aufgabe, den Leichnam eines Angehörigen nach Österreich zu überführen: österreichische Staatsbürger, die während eines Aufenthalts oder einer Arbeit in Minsk verstorben sind, belarussische Auswanderer, die in Wien, Graz oder Linz beerdigt werden wollten, oder gemischte Familien, die Österreich als letzten Ruheort gewählt haben. Unser Unternehmen übernimmt alle Schritte, von der Abholung im Minsker Leichenschauhaus bis zur Übergabe an ein österreichisches Bestattungsunternehmen. Wir wissen, wie schwer eine solche Organisation in Trauer ist, und handeln behutsam, ohne unnötige Zusatzleistungen anzubieten.
Die erste Etappe ist die Dokumentenbeschaffung in Belarus. Die Sterbeurkunde wird vom Standesamt (ZAGS) ausgestellt, das rechtsmedizinische Gutachten vom Staatlichen Komitee für Gerichtsmedizin in Minsk. Wir beschaffen außerdem die Ausfuhrgenehmigung und die Bescheinigung, dass im Sarg keine Fremdgegenstände verstaut sind. Da Belarus dem Haager Übereinkommen beigetreten ist, werden alle Dokumente beim belarussischen Außenministerium in der Leninstraße in Minsk mit einer Apostille versehen. Anschließend übersetzt ein beeidigter Übersetzer den gesamten Satz ins Deutsche für die österreichischen Behörden.
Die Logistik von Minsk nach Österreich funktioniert auf zwei Wegen. Luftfracht: Flüge ab dem Nationalflughafen Minsk (MSQ) mit Umstieg in Warschau (LOT), Istanbul (Turkish Airlines) oder Frankfurt erreichen den Flughafen Wien-Schwechat (VIE). Inklusive Frachtabfertigung beträgt die Transitzeit 18 bis 24 Stunden. Für Familien, die den Verstorbenen persönlich begleiten oder Kosten senken möchten, ist der Straßentransport in einem Kühl-Leichenwagen über Brest, Polen und Tschechien nach Wien möglich — rund 1.400 km und etwa 20 Fahrstunden.
Nach der Ankunft in Österreich übernimmt unser Partnerbestatter die Sendung am Flughafen Wien oder an der Grenze, erledigt die Zollformalitäten und stimmt sich mit dem gewählten Friedhof oder Krematorium ab. Bei Bedarf koordinieren wir mit dem belarussischen Konsulat in Wien oder der österreichischen Botschaft in Minsk zusätzliche Legalisierungen. Anschließend bringt die österreichische Seite den Leichnam zum Bestattungsort in jedem Bundesland — nach Wien, Salzburg, Innsbruck oder in eine kleine Tiroler Gemeinde. Orthodoxe, katholische, muslimische und weltliche Zeremonien sind möglich.
Unsere Notfallnummer +375 29 314-59-59 ist rund um die Uhr erreichbar, auch an Wochenenden sowie belarussischen und österreichischen Feiertagen. Beim ersten Anruf erstellen wir kostenlos einen Kostenvoranschlag: Frachtticket, in Minsk versiegelter Zinksarg, Dokumente, Apostille, Übersetzung und Weitertransport in Österreich. Der Preis wird im Vertrag fixiert — ohne versteckte Gebühren. Wir akzeptieren Zahlungen in BYN, EUR und USD, arbeiten per Banküberweisung und stellen vollständige Finanzunterlagen aus. Rufen Sie jetzt an, und ein Spezialist übernimmt die gesamte Organisation.
Wir organisieren die Rückführung in jedes österreichische Bundesland. Wichtigster Lufthafen ist Wien-Schwechat (VIE), erreichbar über Warschau, Istanbul oder Frankfurt. Von Wien aus verteilen unsere österreichischen Partner den Sarg nach Niederösterreich, Steiermark, Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Burgenland. Ziele sind Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Bregenz sowie kleine ländliche Pfarren. Beim Straßentransport fahren wir direkt zur Friedhofsadresse.
In Belarus: belarussische Sterbeurkunde des Standesamtes (ZAGS), rechtsmedizinisches Gutachten des Staatlichen Komitees für Gerichtsmedizin, Einbalsamierungsbescheinigung, Sargversiegelungsprotokoll, Ausfuhrgenehmigung und Apostille des Außenministeriums. In Österreich legt der Partner das apostillierte Dossier mit beeidigter deutscher Übersetzung sowie den internationalen Leichenpass vor. Unsere Rechtsabteilung bereitet beide Pakete parallel vor, damit es am Zoll in Wien keine Verzögerungen gibt.
Mit allen Unterlagen dauert die Luftfracht von Minsk nach Wien 2 bis 4 Kalendertage. Dazu zählen die Vorbereitung im Leichenschauhaus, Einbalsamierung, Versiegelung des Zinksarges, Apostille beim Außenministerium (am selben oder nächsten Tag), beeidigte Übersetzung und der Flug mit einem Umstieg. Die Straßenüberführung per spezialisiertem Leichenwagen durch Polen und Tschechien nimmt 3 bis 5 Tage in Anspruch, je nach Grenzverkehr und Zieladresse in Österreich.
Der Endpreis hängt vom Gewicht, der Route, Zusatzleistungen und der Dringlichkeit ab. Das Angebot enthält: belarussische Dokumente und Apostille, medizinische Vorbereitung und Einbalsamierung, Zink- und Holzsarg, Flugtarif oder Leichenwagen, Zollabfertigung in Österreich, Abholung und Übergabe an ein örtliches Bestattungsunternehmen. Nach dem ersten Anruf unter +375 29 314-59-59 erstellen wir kostenlos einen transparenten Voranschlag in EUR oder BYN und halten ihn ohne versteckte Kosten im Vertrag fest.
Ja. Die IATA-Vorschriften und die EU-Hygienestandards verlangen einen hermetischen Zinksarg, der in einem Holzsarg verpackt wird. Die Versiegelung erfolgt in Minsk durch unsere Fachleute in Anwesenheit eines Hygienekontrolleurs, das Protokoll mit Seriennummer wird ausgestellt. Der österreichische Zoll prüft die Unversehrtheit des Zinks bei der Einreise. Ein Öffnen des Sarges auf österreichischem Boden ohne Genehmigung der Gesundheitsbehörden ist untersagt; zur Verabschiedung wird nur der Holzdeckel angehoben.
Apostillen auf ZAGS-Urkunden und medizinischen Dokumenten stellt das Außenministerium der Republik Belarus in der Leninstraße 19 in Minsk aus. Da Belarus dem Haager Übereinkommen angehört, ersetzt die Apostille die konsularische Legalisation für Österreich. Die Standardbearbeitung dauert ein bis zwei Werktage, die Expressbearbeitung wenige Stunden. Unser Anwalt reicht die Papiere mit Vollmacht ein, bezahlt die Gebühr und übergibt das Dossier an einen beeidigten deutschen Übersetzer.
Ja. Angehörige können denselben Flug nehmen oder parallel mit dem Leichenwagen reisen. Für Flüge über Warschau, Istanbul oder Frankfurt sollte das Ticket frühzeitig unter Beachtung der Transitregeln gebucht werden. Für den Straßentransport bieten wir ein oder zwei Plätze in der Kabine des Leichenwagens an oder helfen bei der Miete eines Begleitfahrzeugs. Begleitpersonen benötigen ein gültiges Schengen-C-Visum, eine Reisekrankenversicherung und einen Reisezweck-Nachweis — das Begleitschreiben stellen wir sofort aus.
Belarussische Staatsbürger reisen mit einem Schengen-Visum ein. Bei dringenden Reisen bearbeiten das österreichische Konsulat in Minsk sowie polnische und litauische Visastellen Anträge beschleunigt, sobald die Sterbeurkunde und das Begleitschreiben vorgelegt werden — das Visum wird meist innerhalb von ein bis drei Arbeitstagen erteilt. Staatsbürger Russlands, Kasachstans und anderer Länder beantragen das Visum in den zuständigen Konsulaten. Wir stellen eine offizielle Einladung des österreichischen Bestatters aus.
Ja. Unsere Leitstelle unter +375 29 314-59-59 ist rund um die Uhr erreichbar, auch samstags, sonntags, an orthodoxen und katholischen Feiertagen, an Radunitsa, Tag des Sieges, Unabhängigkeitstag von Belarus sowie österreichischen Feiertagen. Das Abholteam und die Sargvorbereitung sind jederzeit einsatzbereit. Die Papiere bei ZAGS und Außenministerium werden am ersten Werktag eingereicht, während wir parallel Flugslots reservieren und den Zinksarg vorbereiten.
Wir beginnen mit der Vorbereitung des Leichnams und der Flugbuchung, bevor die Dokumente abgeschlossen sind. Unser Anwalt holt die ärztliche Todesbescheinigung aus der Klinik oder dem Staatlichen Komitee für Gerichtsmedizin, registriert den Todesfall beim ZAGS, erhält die amtliche Sterbeurkunde, beantragt die Apostille im Außenministerium und übergibt sie dem beeidigten Übersetzer. Befinden sich Angehörige im Ausland, erledigen wir alles per notarieller Vollmacht. Teilen Sie uns am Telefon einfach mit, dass die Dokumente noch fehlen.